Zum Golde drängt
doch alles - so auch die vier Soldaten aus der B-Company der
US-Armee. Namensgebend für den Battlefield Konsolenhit Bad
Company hat man sich zum Ziel gesetzt, ihr geringes Salär
mit der einzig wahren und immer gültigen Währung
aufzubessern: Gold.
Hintergrund

Es
geht um vier Soldaten, die nicht so wirklich für das einstehen,
was auf ihrer Uniform steht. Da der Sold ihrer Ansicht nach zu
niedrig ist, müsse man die Möglichkeiten nutzen, möglichst
heil und mit einem Zubrot aus dem Kampf hervor gehen. Wie praktisch,
dass in ihrem Einsatzgebiet ein Transporter mit dem universellen
Zahlungsmittel Gold gerade die Grenze passiert. Doch werden sie
deshalb in einem neutralen Land (der fiktiven Staat Serkozache) einen
Privatkrieg entfachen? Aber sicher doch!
Warum
sollte man sich eine solche Chance einfach entgehen lassen? Gerade
das Edelmetall ist unabhängig von jeglicher Währungsschwankung.
Als Schande der Armee ist die B-Company sowieso nicht in ehren
gehüllt. Die verbliebenen Bedenken und die Funkanweisung, dass
man ein neutrales Gebiet nicht einfach angreifen könne, werfen
sie somit schnell über Bord. "...hmm..i heard something
like "neutral" and "attack".. *alle lachen*
Der Spieler, seine Umwelt und die Parteien
Euer
alter Ego "Preston Marlow" ist neu in der B-Company. Ihn
werdet ihr auf diesem Trip in bester Three Kings
Manier begleiten.
Das
ist auch schon der wesentliche Punkt: Es geht um die Menschen im
Krieg - nicht um den Krieg an sich. Die vier Soldaten sind nicht
scharf darauf, möglichst viel Kampf zu erleben, sondern einfach
heil und mit gefüllten Taschen die Angelegenheit zu beschließen.
Als
"Neuer" hat man es natürlich schwer und wird auch
entsprechend vor geschickt, wenn es beispielsweise das gefährliche
Gebiet zu erkunden gilt. Dass die Kampfhandlungen dann meist nicht
lange auf sich warten lassen, kann man sich ja denken.
Insgesamt
streiten sich im Kriegsgebiet drei Parteien: US Armee, Die Koalition
des Mittleren Ostens (MEC) und eine Truppe von Söldnern
(Mercenaries), die den Konflikt mit allen Mitteln schüren, um
daran mit Waffenschieberei ordentlich zu verdienen. Ihr selbst
befindet euch im Konfliktgebiet (des virtuellen Landes) zwar in den
Diensten der US Armee, doch spätestens wenn ihr hinter dem
Gold-Transporter her seid, steht ihr nicht mehr nur bei der MEC,
sondern auch bei den Mercenaries auf der Abschussliste.
Spielmechanik und FROSTBITE Engine
Was das alles mit den bekannten, mehrspielerorientierten
Battlefield-Titeln zu tun hat? Ganz einfach, denn auch hier
ist das Battlefield-Prinzip integriert und muss nicht neu erfunden
werden: Tu das, was du musst, wie du denkst, dass es richtig ist!
Das klassische "Sandbox" Feeling kommt auch in diesem
Singleplayer-Titel auf.
Eine kleine Hilfe gibt das Spiel allerdings. So markiert
beispielsweise eine farbige Rauchsäule euren nächsten
"Checkpoint", den ihr erreichen müsst. Nun stehen aber
nicht einfach viele dieser Wegpunkte auf der Map, die ihr abklappern
müsst. Im Gegenteil werdet ihr bis auf diese wenigen Hinweise
frei entscheiden können, wie ihr eine Aufgabe angeht. Im
vorliegenden Fall gilt es zum Spielstart eine von russischen
Einheiten verteidigte Ortschaft zu erkunden, die im besagten
neutralen Gebiet eines fiktiven Landes liegt. Wie ihr das macht, ist
euch überlassen......